Ölheizung ersetzen
Was ist eine Ölheizung?
Eine Ölheizung ist ein Heizungssystem, das Öl als Brennstoff nutzt, um Wärme für Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung zu erzeugen. Es verwendet in der Regel Heizöl, das in einem Tank gelagert wird und dann im Brenner verbrannt wird, aber sie produzieren CO2 und andere Emissionen. Moderne Ölheizungen verwenden effiziente Verbrennungstechnologien und Heizöl mit niedrigem Schwefelgehalt, um die Umweltauswirkungen zu minimieren.

Wie funktioniert eine Ölheizung?
1. Heizölversorgung
Das Heizöl wird in einem Lagertank aufbewahrt, der entweder im Gebäude selbst oder in der Nähe des Gebäudes installiert ist. Von dort wird es über Leitungen zum Brenner der Ölheizung transportiert.
2. Verbrennung
Im Brenner wird das Heizöl mit Luft oder Sauerstoff vermischt und anschließend entzündet. Die Verbrennung erzeugt eine hohe Temperatur, wodurch die im Öl gespeicherte chemische Energie in Wärme umgewandelt wird.
3. Wärmeübertragung
Die entstandene Wärme wird durch Wärmetauscher geleitet. In einem Heizkessel befindet sich meistens ein Wärmetauscher, der das Wasser im Heizungssystem erhitzt. Die Wärme kann auch zur Warmwasserbereitung genutzt werden.
4. Wärmeverteilung
Das erhitzte Wasser wird durch Rohrleitungen zu den Heizkörpern oder Fußbodenheizungen im Gebäude transportiert. Dort gibt es die Wärme ab und erwärmt die Räume. Optional auch zum Kessel für Warmwasserbereitung.
5. Rückführung
Das abgekühlte Wasser wird zurück zum Heizkessel geleitet, um erneut erhitzt zu werden. Dieser Kreislauf wiederholt sich, solange die Heizung in Betrieb ist, und sorgt für eine kontinuierliche Versorgung mit warmer Heizung.

Tipp:
Moderne Ölheizungen können mit verschiedenen Technologien ausgestattet sein, die ihre Effizienz erhöhen, wie zum Beispiel:
- Brennwerttechnologie: Die Öl-Brennwerttechnologie ermöglicht die Nutzung der Kondensationswärme in den Abgasen, was zu einer höheren Energieeffizienz führt.
- Steuer- und Regelungstechnik: Moderne Ölheizungen sind oft mit intelligenten Steuerungen ausgestattet, die den Betrieb optimieren und den Energieverbrauch reduzieren.
Was kostet eine Ölheizung?
Die Kosten liegen inklusive Installation und Tanktechnik meist bei rund 9.000 bis 18.000 Euro.
Als fossile Technik wird sie nicht über die BEG gefördert - bezuschusst wird der Umstieg auf erneuerbare Wärme. Zudem sind reine fossile Neuinstallationen durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) nur noch eingeschränkt möglich.
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Lohnt sich der Umstieg von der Ölheizung auf eine Wärmepumpe?
Für die meisten Häuser ja - und der Grund ist die Förderung. Eine Ölheizung wird nicht bezuschusst, der Umstieg auf eine Wärmepumpe dagegen mit bis zu 80 % der förderfähigen Kosten. Beim Einfamilienhaus sind das maximal 22.400 Euro.
Entscheidend ist der Klimageschwindigkeitsbonus von 16 % - und dabei gibt es ein häufiges Missverständnis: Den Bonus gibt es nur, wenn gegen eine förderfähige klimafreundliche Heizung getauscht wird, etwa eine Wärmepumpe. Eine neue Ölheizung wird überhaupt nicht gefördert.
Eine funktionstüchtige Ölheizung qualifiziert dafür unabhängig von ihrem Alter. Wer aber wartet, bis sie ausfällt, verliert den Bonus - er gilt nur für den frühzeitigen Austausch. Ab dem 1. Februar 2027 sinkt er halbjährlich, ab dem 1. August 2028 entfällt er ganz. Die alte Anlage muss fachgerecht demontiert und entsorgt werden - das übernehmen wir über ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen.
Eine Wärmepumpe kostet in der Anschaffung mehr als eine Ölheizung - dafür entfallen Tank, Brennstofflieferung und Schornsteinfeger. Nach Abzug der Förderung verschiebt sich das Bild deutlich - wie stark, hängt von Gebäude, Heizlast und Einkommen ab. Das rechnen wir Dir konkret durch.